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Özel Zen Poliklinik

Hautpflege

LED-Maske: Lichttherapie für die Haut

Eine Behandlung ohne Wärme und ohne Abtragung, die je nach Wellenlänge des Lichts die Kollagenbildung unterstützt, aknebedingte Bakterien adressiert und entzündliche Reaktionen beruhigt.

LED-Maskenanwendung in der Zen Poliklinik

Was ist eine LED-Maske und wie wirkt sie?

Die LED-Maske ist eine Hautpflegeanwendung, bei der die Haut Licht bestimmter Wellenlängen ausgesetzt wird, um auf zellulärer Ebene eine Reaktion auszulösen. Sie arbeitet weder mit Hitze noch mit einer abtragenden Wirkung: Das Licht wird in den Hautschichten aufgenommen und entfaltet dort seine Wirkung. Deshalb entsteht keine offene Wunde, und es ist keine Ausfallzeit nötig.

Die Farbe des eingesetzten Lichts bestimmt, wie tief es eindringt und worauf es wirkt:

  • Rotes Licht (~630 nm) dringt tiefer ein und regt die Fibroblasten an. Darauf beruht die Unterstützung der Kollagenbildung.
  • Blaues Licht (~415 nm) bleibt oberflächlich und wirkt auf die Bakterien, die bei der Entstehung von Akne eine Rolle spielen.
  • Nahes Infrarot erreicht die größte Tiefe und wird zur Unterstützung der Geweberegeneration sowie zur Beruhigung entzündlicher Reaktionen eingesetzt.
  • Violettes Licht kombiniert die Eigenschaften von Rot und Blau und wird eingesetzt, wenn beide Ziele zugleich verfolgt werden.

In der Anwendung wird je nach Hauttyp und Behandlungsziel eine einzelne Wellenlänge oder eine Kombination gewählt. In der Zen Poliklinik wird die LED-Maske nach einer Hautanalyse geplant.

Das Licht der Maske ist nicht mit UV-Strahlung zu verwechseln. LED-Licht enthält keinen UV-Anteil, weshalb die Anwendung die Haut nicht bräunt und keine Strahlenbelastung im Sinne einer Sonnenexposition darstellt. Aus diesem Grund kann sie über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Schutzbrille während einer LED-Maskensitzung
Während der gesamten Anwendung wird eine Schutzbrille getragen; das Licht darf nicht direkt auf die Augen treffen.

In welchen Fällen wird sie eingesetzt?

Aktive Akne. Wegen der Wirkung des blauen Lichts auf Bakterien kann die LED-Maske begleitend zu einer medikamentösen Behandlung eingesetzt werden. Sie ist für sich genommen keine Aknetherapie.

Rötungen und empfindliche Haut. Rotes Licht und nahes Infrarot können helfen, entzündliche Reaktionen zu beruhigen. Auch bei Rötungen nach anderen Anwendungen wird die Maske gern gewählt.

Kollagenverlust und feine Linien. Durch die Anregung der Fibroblasten kann das rote Licht mit der Zeit zur Festigung der Hautstruktur beitragen. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise; nach einer einzelnen Sitzung ist keine sichtbare Veränderung zu erwarten.

Regeneration nach Behandlungen. Nach Microneedling, Peeling oder Laseranwendungen wird die LED-Maske eingesetzt, um den Heilungsverlauf zu unterstützen.

Hautbild und Durchblutung. Die Anwendung wird auch begleitend zu Pflegeroutinen genutzt, um Hautstruktur und Hautton insgesamt zu unterstützen. Sie ist neben dem Gesicht ebenso am Hals- und Dekolletébereich anwendbar.

Wie läuft eine Sitzung ab?

Hautanalyse und Planung. Hauttyp, bestehende Beschwerden und eingenommene Medikamente werden erfasst; die Wellenlänge wird entsprechend dem Ziel festgelegt.

Reinigung. Make-up, Sonnenschutz und die Talgschicht auf dem Gesicht verhindern, dass das Licht die Haut erreicht. Die Sitzung beginnt daher mit einer gründlichen Reinigung.

Anwendung. Die Maske wird aufgesetzt und das gewählte Programm läuft ab. Dabei entstehen weder Schmerz noch Brennen oder Stechen; die meisten Personen beschreiben höchstens ein leichtes Wärmegefühl. Die Augen bleiben durch eine Schutzbrille abgedeckt.

Danach. Es wird eine Feuchtigkeitspflege und bei Bedarf ein Sonnenschutz aufgetragen. Eine Wartezeit ist nicht erforderlich, der Alltag kann unmittelbar fortgesetzt werden.

Da die Anwendung weder die Hautbarriere öffnet noch eine Abschuppung auslöst, ist im Anschluss keine besondere Pflegeroutine nötig. Empfohlen wird lediglich, die Haut in den Tagen danach ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen und tagsüber einen Sonnenschutz zu verwenden.

Die Dauer einer Sitzung richtet sich nach dem gewählten Programm und dem behandelten Bereich; die Anzahl der Sitzungen wird individuell in der Planung festgelegt.

Für wen ist die Anwendung nicht geeignet?

Die LED-Maske gilt als risikoarme Anwendung, ist aber nicht für alle Personen geeignet:

  • Personen mit Lichtempfindlichkeit (Photosensitivität)
  • Personen, die photosensibilisierende Medikamente einnehmen – darunter bestimmte Antibiotika und Isotretinoin
  • Personen mit einer Epilepsie-Diagnose – blinkendes Licht kann auslösend wirken
  • Personen mit einer aktiven Hautinfektion im Behandlungsbereich
  • Personen in der Schwangerschaft oder Stillzeit

Teilen Sie vor der Sitzung mit, welche Medikamente Sie einnehmen und in welchem Zustand sich Ihre Haut aktuell befindet. Bei Unsicherheiten sprechen Sie bitte zuvor mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wann werden Ergebnisse sichtbar?

Die Wirkung baut sich auf. In den ersten Tagen zeigt sich die deutlichste Veränderung bei Rötungen und Empfindlichkeit; bei Akneanwendungen mit blauem Licht wird ein Abklingen des entzündlichen Erscheinungsbilds meist innerhalb der ersten drei bis vier Sitzungen bemerkt.

Nach Abschluss der Kur treten die kollagenbezogenen Effekte stärker hervor. Da es Zeit braucht, bis sich die Anregung der Fibroblasten im Gewebe abbildet, zeigen sich Veränderungen bei feinen Linien und Hautfestigkeit zuletzt; sie können sich noch vier bis sechs Wochen nach dem Ende der Kur weiterentwickeln.

Der Verlauf ist individuell und hängt von Hauttyp, Ausgangssituation und der Regelmäßigkeit der Sitzungen ab.

Kombination mit anderen Anwendungen

Die LED-Maske kann allein durchgeführt werden, wird jedoch häufig als Ergänzung zu einer anderen Anwendung geplant. Zu den gängigsten Kombinationen zählen die Beruhigung der Haut im Anschluss an eine Hydrafacial-Behandlung und die Unterstützung der Regeneration nach einer Dermapen-Anwendung.

Nach Injektionsbehandlungen wird ein zeitlicher Abstand empfohlen. Der passende Abstand wird bei der Sitzungsplanung festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Ist die LED-Maske schmerzhaft?

Nein. Es entsteht kein Hitze- oder Stechgefühl; die meisten Personen beschreiben lediglich eine leichte Wärme.

Nach wie vielen Sitzungen zeigen sich Ergebnisse?

Bei aknebedingten Rötungen kann innerhalb von drei bis vier Sitzungen eine wahrnehmbare Beruhigung eintreten. Kollagenbezogene Effekte entwickeln sich langsamer.

Worin unterscheidet sie sich von LED-Geräten für zu Hause?

Geräte in der Klinik arbeiten mit höherer Lichtleistung und kontrollierten Wellenlängen. Heimgeräte können begleitend genutzt werden, erreichen aber nicht dieselbe Intensität.

Darf ich geschminkt zur Sitzung kommen?

Nein. Damit das Licht die Haut erreicht, muss das Gesicht gereinigt sein; die Reinigung erfolgt vor der Sitzung in der Klinik.

Gibt es Nebenwirkungen?

Bei geeigneten Personen sind keine dauerhaften Nebenwirkungen bekannt. Nach der Sitzung kann eine vorübergehende leichte Rötung auftreten.

Ist die Anwendung nach Botox oder Fillern möglich?

Unmittelbar nach Injektionsbehandlungen wird eine Wartezeit empfohlen. Der geeignete Abstand wird in der Sitzungsplanung besprochen.

Kann die LED-Maske auch am Hals angewendet werden?

Ja. Neben dem Gesicht sind auch Hals und Dekolleté behandelbar; der Bereich wird bei der Planung festgelegt.