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Özel Zen Poliklinik

Leistungen

Medizinische Ästhetik

Nicht-chirurgische Verfahren, die Volumen, Hautstruktur und Gewebespannung im Gesicht und am Körper beeinflussen – ärztlich geplant und in drei Anwendungsbereiche gegliedert.

Medizinische Ästhetik in der Zen Poliklinik

Was versteht man unter medizinischer Ästhetik?

Medizinische Ästhetik fasst jene Verfahren zusammen, die das Erscheinungsbild von Haut und Gewebe verändern, ohne dass ein chirurgischer Schnitt erforderlich ist. Gearbeitet wird mit Injektionen, mit apparativen Energiequellen wie Ultraschall oder Radiofrequenz und mit kontrollierten Reizen, die die Haut zur Eigenregeneration anregen.

Der gemeinsame Nenner dieser Verfahren ist die Reversibilität beziehungsweise die begrenzte Wirkdauer. Anders als ein operativer Eingriff verändert eine ästhetische Anwendung das Gewebe nicht dauerhaft: Die Wirkung baut sich über Wochen auf und klingt nach einem definierten Zeitraum wieder ab. Das macht die Planung flexibler, bedeutet aber auch, dass eine Auffrischung Teil des Konzepts ist.

Vor jeder Anwendung steht in der Zen Poliklinik eine ärztliche Beurteilung. Dabei werden Hautzustand, Gesichtsproportionen, Gewebespannung, Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente erfasst. Erst danach wird entschieden, welcher Bereich überhaupt der richtige ist – und ob eine Anwendung im konkreten Fall sinnvoll ist.

Ärztliche Beratung vor einer ästhetischen Anwendung
Die Auswahl des Verfahrens erfolgt nach einer Untersuchung, nicht nach einem festen Behandlungsschema.

Die drei Anwendungsbereiche im Überblick

Die Leistungen der medizinischen Ästhetik lassen sich nach der Frage ordnen, was am Gewebe verändert werden soll: das Volumen, die Spannung oder die Hautoberfläche. Jeder dieser Bereiche hat eine eigene Seite mit den zugehörigen Anwendungen.

Wann kommt welcher Bereich in Frage?

Die Zuordnung ist in der Praxis selten eindeutig, weil sich die Veränderungen überlagern. Als Orientierung gilt:

  • Eingesunkene Bereiche und tiefe Falten sprechen für ein Volumenproblem. Straffende Verfahren allein bringen hier wenig, wenn die Substanz fehlt.
  • Konturverlust am Kieferrand und am Hals deutet auf nachlassende Gewebespannung hin. Füllmaterial würde das Gewicht in diesem Fall eher erhöhen als anheben.
  • Fahle, unebene oder großporige Haut ist ein Oberflächenthema und wird über Anwendungen zur Hauterneuerung angegangen.
  • Mimische Linien, die nur bei Bewegung sichtbar werden, folgen einer eigenen Logik und werden getrennt bewertet.

In vielen Fällen liegt eine Kombination vor. Deshalb beginnt die Planung mit der Frage, welcher Anteil den optischen Gesamteindruck am stärksten bestimmt – und nicht mit der Frage, welches Verfahren gewünscht wird.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Beratung und Untersuchung. Erfasst werden Anliegen, Krankengeschichte, Allergien, Medikamente sowie frühere ästhetische Anwendungen. Bereits durchgeführte Behandlungen beeinflussen, was und wann als Nächstes möglich ist.

Planung. Verfahren, Anzahl der Sitzungen und zeitlicher Abstand werden festgelegt. Bei mehreren Anliegen wird eine Reihenfolge bestimmt, damit die Ergebnisse einzeln beurteilbar bleiben.

Aufklärung. Vor der Anwendung werden Ablauf, erwartbare Reaktionen, Ausfallzeit und mögliche Risiken besprochen. Die Einwilligung wird schriftlich festgehalten.

Anwendung. Je nach Verfahren dauert eine Sitzung zwischen etwa 15 und 60 Minuten. Bei Injektionen und apparativen Anwendungen wird bei Bedarf eine örtlich betäubende Creme eingesetzt.

Kontrolle. Ein Nachtermin nach zwei bis vier Wochen dient der Beurteilung des Ergebnisses und der Entscheidung über eine mögliche Feinabstimmung.

Für wen sind diese Verfahren nicht geeignet?

Unabhängig vom einzelnen Verfahren gibt es Situationen, in denen von einer ästhetischen Anwendung abgesehen wird:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Aktive Infektion oder entzündliche Veränderung im geplanten Behandlungsareal
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem vorgesehenen Material
  • Gerinnungsstörungen sowie eine laufende blutverdünnende Therapie, die nicht ärztlich angepasst wurde
  • Autoimmunerkrankungen in aktiver Phase
  • Unrealistische Erwartungen an das Ergebnis oder anhaltende Unzufriedenheit mit dem eigenen Erscheinungsbild ohne objektivierbaren Befund

Bitte teilen Sie vor jedem Termin alle eingenommenen Medikamente, bestehende Erkrankungen und frühere ästhetische Anwendungen mit – auch solche, die viele Jahre zurückliegen. Injizierte Materialien können über lange Zeit im Gewebe verbleiben und beeinflussen die weitere Planung.

Wann zeigen sich Ergebnisse?

Der zeitliche Verlauf unterscheidet sich je nach Bereich deutlich. Volumenaufbauende Anwendungen zeigen unmittelbar eine Veränderung, die sich jedoch erst nach dem Abklingen von Schwellung und Rötung – meist innerhalb von ein bis zwei Wochen – realistisch beurteilen lässt.

Straffende Verfahren wirken indirekt: Sie regen die Neubildung von Bindegewebe an, weshalb sich die Veränderung schrittweise über etwa zwei bis drei Monate aufbaut. Anwendungen zur Hautqualität wirken kumulativ und werden in Sitzungsfolgen geplant; ein Zwischenergebnis wird üblicherweise nach der dritten Sitzung beurteilt.

Die Dauer der Wirkung hängt von Stoffwechsel, Hautzustand, Lebensgewohnheiten und dem verwendeten Material ab und lässt sich nicht pauschal angeben.

Kombination der Bereiche

Die drei Bereiche schließen einander nicht aus, sondern werden häufig gestaffelt eingesetzt. Ein typischer Aufbau beginnt mit der Straffung, damit das Gewebe in seiner Position beurteilt werden kann, ergänzt anschließend fehlendes Volumen und schließt mit Anwendungen zur Hautqualität ab.

Werden mehrere Verfahren gleichzeitig durchgeführt, lässt sich bei einer unerwünschten Reaktion schwer zuordnen, worauf sie zurückgeht. Aus diesem Grund werden Anwendungen in der Regel mit zeitlichem Abstand geplant. Der jeweils sinnvolle Abstand wird im Rahmen der Behandlungsplanung festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Womit sollte man beginnen?
Das ergibt sich aus der Untersuchung. Steht Erschlaffung im Vordergrund, wird meist zuerst gestrafft; steht Volumenverlust im Vordergrund, wird zuerst aufgebaut. Eine Empfehlung ohne vorherige Beurteilung ist nicht möglich.
Sind die Verfahren rückgängig zu machen?
Das hängt vom Material ab. Manche injizierbaren Substanzen lassen sich mit einem Gegenmittel auflösen, andere nicht. Apparative Anwendungen sind nicht umkehrbar, ihre Wirkung klingt jedoch mit der Zeit ab. Welche Eigenschaften das eingesetzte Produkt hat, wird vor der Anwendung besprochen.
Wie lange fällt man aus?
Bei den meisten Anwendungen ist keine Ausfallzeit erforderlich. Schwellung, Rötung oder kleine Blutergüsse können auftreten und klingen üblicherweise innerhalb weniger Tage ab. Vor wichtigen Terminen empfiehlt sich ein Puffer von etwa zwei Wochen.
Gibt es ein Mindestalter?
Ästhetische Anwendungen werden nur bei volljährigen Personen durchgeführt. Ob eine Anwendung sinnvoll ist, richtet sich darüber hinaus nach dem Befund und nicht nach dem Alter.
Was ist nach der Anwendung zu beachten?
Üblich sind für die ersten Tage der Verzicht auf Sauna, intensiven Sport und starke Sonneneinstrahlung sowie ein konsequenter Sonnenschutz. Die genauen Hinweise unterscheiden sich je nach Verfahren und werden schriftlich mitgegeben.
Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?
Die Wirkung aller genannten Verfahren ist zeitlich begrenzt. Die Abstände richten sich nach dem eingesetzten Material und dem individuellen Verlauf und werden bei der Kontrolle festgelegt.