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Özel Zen Poliklinik

Haarstärkende Behandlungen

Exosomen- und Stammzellen-Haartherapie

Die Exosomen- und Stammzellen-Haartherapie ist ein unterstützender Ansatz bei Haarausfall, bei dem von Stammzellen abgesonderte, nanogroße extrazelluläre Vesikel (Exosomen) auf die Kopfhaut angewendet werden. Diese Vesikel enthalten Wachstumsfaktoren, Proteine und Signalmoleküle; das Ziel ist es, das zelluläre Umfeld rund um Haarfollikel zu unterstützen, die noch nicht vollständig verloren sind. In der Zen Poliklinik wird die Behandlung nach einer ausführlichen Haar- und Kopfhautuntersuchung ärztlich geplant.

Exosomen- und Stammzellen-Haartherapie in der Zen Poliklinik

Was ist die Exosomen- und Stammzellen-Haartherapie?

Exosomen sind mikroskopisch kleine Vesikel, die natürlicherweise von Stammzellen (meist mesenchymalen Ursprungs) abgesondert werden und der Zell-zu-Zell-Kommunikation dienen. Sie enthalten Wachstumsfaktoren, Zytokine und verschiedene Signalmoleküle. Die in der Haarbehandlung verwendeten Produkte werden unter Laborbedingungen hergestellt und mittels Injektion oder Microneedling auf die Kopfhaut aufgetragen. Da dem Patienten kein Gewebe oder Blut entnommen wird, unterscheidet sich die Logik des Verfahrens von PRP und autologen Mikrograft-Methoden.

Warum kommt es zu Haarausfall?

Die häufigste Ursache für Haarausfall ist die androgenetische Alopezie, ein fortschreitender Prozess, der durch genetische Veranlagung und das Hormon DHT ausgelöst wird. Auch Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Vitamin-D- und Zinkmangel, hormonelle Veränderungen nach der Geburt, starker Stress, schneller Gewichtsverlust und bestimmte Medikamente können zum Haarausfall beitragen. Für die richtige Therapieentscheidung ist es wichtig, die Ursache zu bestimmen; deshalb steht am Anfang jeder Anwendung eine umfassende Untersuchung.

Für wen ist sie geeignet?

Die besten Kandidaten sind Personen im frühen oder mittleren Stadium des Haarausfalls, bei denen die Follikel bereits zu schrumpfen beginnen, aber noch nicht vollständig verloren sind. Bei Männern sind frühe Norwood-Stadien, bei Frauen eine diffuse Ausdünnung mit sich verbreiterndem Scheitel typische Beispiele. Die Therapie kann auch für Patienten in Betracht gezogen werden, die nach einer Haartransplantation ihr vorhandenes Haar unterstützen möchten, oder für Personen, die eine zusätzliche Unterstützung zu PRP oder Mesotherapie suchen.

Für wen ist sie nicht geeignet?

In Bereichen, in denen die Follikel vollständig verloren gegangen sind und die Hautoberfläche glänzend und haarlos geworden ist, ist kein aussagekräftiges Ergebnis zu erwarten. Bei aktiver Kopfhautinfektion, unbehandelter Schuppenflechte oder schwerer seborrhoischer Dermatitis wird die Anwendung verschoben. Sie wird nicht empfohlen für Schwangere, Stillende, Personen mit unkontrollierter systemischer Erkrankung oder bekannter Krebsvorgeschichte. Die Eignung wird vom Arzt nach eingehender Untersuchung und gegebenenfalls Blutuntersuchungen festgestellt.

Wie wird sie angewendet?

Der Prozess beginnt mit der Erhebung der Haar- und Kopfhautanamnese, einer trichoskopischen Untersuchung und gegebenenfalls Blutuntersuchungen. Am Behandlungstag wird die Kopfhaut gereinigt; das Produkt wird entweder per feiner Mikroinjektion oder zusammen mit einem Microneedling-Gerät auf die Kopfhaut aufgetragen. Die Behandlung erfolgt in klinischer Umgebung unter ärztlicher Aufsicht und dauert in der Regel 30-45 Minuten. Danach können Patienten noch am selben Tag ihren gewohnten Alltag fortsetzen.

Wie viele Sitzungen sind nötig, wie verläuft die Erholung?

Das Protokoll wird individuell festgelegt: manchen Patienten wird eine kurze, im Abstand von wenigen Wochen wiederholte Sitzungsreihe angeboten, anderen eine einzelne Sitzung oder eine jährliche Kontrolle. Die Anzahl der Sitzungen bestimmt der Arzt anhand von Stadium und Geschwindigkeit des Haarausfalls sowie des Ansprechens auf die Behandlung. Die Erholung verläuft in der Regel komfortabel: an der behandelten Stelle kann für einige Tage eine leichte Empfindlichkeit oder Rötung auftreten, die sich von selbst zurückbildet. Es wird empfohlen, die Haare in den ersten 24 Stunden nicht zu waschen und die Kopfhaut nicht zu reizen.

Wann sind Ergebnisse sichtbar?

Da der Haarzyklus einem biologischen Zeitplan folgt, treten Ergebnisse nicht sofort auf. Eine Verringerung des Haarausfalls wird meist innerhalb der ersten Monate bemerkt; eine sichtbare Verbesserung von Haardicke und -dichte lässt sich in der Regel zwischen dem dritten und sechsten Monat beurteilen. Für die Beurteilung werden Vorher-Nachher-Fotos mit standardisiertem Winkel und Licht verwendet. Die Ergebnisse variieren von Person zu Person; die Therapie unterstützt das Umfeld der Follikel, stoppt aber nicht den zugrunde liegenden genetischen Prozess der androgenetischen Alopezie.

Wie unterscheidet sie sich von PRP und Haar-Mesotherapie?

Bei der PRP-Behandlung wird plättchenreiches Plasma injiziert, das durch Zentrifugation aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen wird. Die Haar-Mesotherapie beruht auf der Verabreichung fertiger Mischungen aus Vitaminen, Mineralstoffen und Peptiden in die Kopfhaut. Exosomen- und stammzellenbasierte Produkte hingegen sind im Labor hergestellte extrazelluläre Vesikel, die ohne Blut- oder Gewebeentnahme beim Patienten angewendet werden. Keine der drei Methoden konkurriert mit den anderen; sie sind komplementäre Optionen, die nach ärztlichem Ermessen kombiniert werden können.

Kann sie mit einer Haartransplantation kombiniert werden?

Ja. Eine Haartransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem dauerhafte Follikel in Bereiche mit Haarverlust verpflanzt werden; das vorhandene Haar in nicht transplantierten Bereichen bleibt genetisch empfänglich. Exosomen- und stammzellenbasierte Anwendungen können vor oder nach der Transplantation geplant werden, um dieses vorhandene Haar zu unterstützen. Der Zeitpunkt der Kombination wird vom Arzt anhand des Transplantationstermins und des Heilungsverlaufs festgelegt.

Wie läuft der Prozess in der Zen Poliklinik ab?

In der Zen Poliklinik beginnt der Prozess mit einer ausführlichen Anamnese und Kopfhautuntersuchung. Mittels Trichoskopie werden Haardurchmesser und Miniaturisierungsgrad gemessen, bei Bedarf werden Blutuntersuchungen angefordert. Nach Feststellung von Art und Stadium des Haarausfalls wird ein individueller Plan erstellt: Wird die Behandlung allein durchgeführt, mit PRP oder Mesotherapie kombiniert, oder hat eine Haartransplantation Priorität? Für die dritte und sechste Monat wird eine standardisierte fotografische Verlaufskontrolle geplant. Für einen Termin besuchen Sie bitte unsere Terminseite.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Exosomen- und Stammzellen-Haartherapie?

Es handelt sich um eine Behandlungsmethode, bei der nanogroße, von Stammzellen abgesonderte Vesikel (Exosomen) mit Wachstumsfaktoren und Signalmolekülen auf die Kopfhaut aufgetragen werden, um das Umfeld der Haarfollikel zu unterstützen. Dem Patienten wird dabei kein Gewebe oder Blut entnommen.

Ersetzt diese Therapie eine Haartransplantation?

Nein. Eine Haartransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem dauerhafte Follikel in Bereiche verpflanzt werden, in denen Follikel vollständig verloren gegangen sind. Die Exosomen- und Stammzellentherapie zielt darauf ab, noch vorhandene, nicht vollständig verlorene Follikel zu unterstützen; sie erzeugt kein neues Haar in einem kahlen Bereich.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das Protokoll variiert je nach Patient. Manchen wird eine kurze Sitzungsreihe angeboten, anderen eine einzelne Sitzung oder eine jährliche Kontrolle. Die genaue Anzahl der Sitzungen legt der Arzt nach Untersuchung und trichoskopischer Beurteilung fest.

Wann sind Ergebnisse sichtbar?

Da der Haarzyklus ein biologischer, über Monate verlaufender Prozess ist, treten Ergebnisse nicht sofort auf. Eine Verringerung des Haarausfalls wird meist in den ersten Monaten bemerkt, eine sichtbare Verbesserung der Dichte lässt sich in der Regel zwischen dem dritten und sechsten Monat beurteilen.

Was ist der Unterschied zwischen PRP und der Exosomen-/Stammzellentherapie?

PRP ist eine Injektion von plättchenreichem Plasma, das aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen wird. Exosomen- und stammzellenbasierte Produkte sind im Labor hergestellte extrazelluläre Vesikel, die ohne Blutentnahme angewendet werden. Beide können auch nach ärztlichem Ermessen kombiniert werden.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Da die Behandlung mittels feiner Mikroinjektion oder Microneedling erfolgt, ist das Unbehagen in der Regel gering. Bei Bedarf kann eine örtliche Betäubungscreme verwendet werden. Eine leichte Empfindlichkeit für einige Stunden danach ist normal.

Wer sollte diese Behandlung nicht erhalten?

Die Behandlung wird nicht empfohlen für Schwangere, Stillende, Personen mit aktiver Kopfhautinfektion, unkontrollierter systemischer Erkrankung oder bekannter Krebsvorgeschichte. Die Eignung wird bei der ärztlichen Untersuchung festgestellt.

Worauf sollte ich danach achten?

Es wird empfohlen, die Haare in den ersten 24 Stunden nicht zu waschen und in den ersten Tagen auf intensiven Sport, Sauna und Schwimmbad zu verzichten. Eine leichte Rötung oder Empfindlichkeit der Kopfhaut bildet sich von selbst zurück; Kratzen und starker Kontakt sollten vermieden werden.