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Özel Zen Poliklinik

Körperformung

Cellulite-Mesotherapie

Eine Reihe feiner Injektionen in die mittleren Hautschichten, mit denen die Durchblutung und der örtliche Stoffwechsel im Cellulite-Areal angeregt werden sollen — ohne Operation und ohne Vollnarkose.

Cellulite-Mesotherapie in der Zen Poliklinik

Was ist die Cellulite-Mesotherapie und wie wirkt sie?

Die Mesotherapie ist ein Verfahren, bei dem Wirkstoffe mit sehr feinen Nadeln in geringer Menge und in geringer Tiefe direkt in das Gewebe eingebracht werden. Der Name geht auf die Zielschicht zurück: die Mesodermis, also die mittlere Hautschicht, in der Blutgefäße, Bindegewebe und Fettläppchen dicht beieinanderliegen.

Cellulite entsteht nicht durch Übergewicht allein. Verantwortlich ist die Struktur des Unterhautgewebes: Bindegewebssepten ziehen senkrecht zur Haut, während die dazwischenliegenden Fettkammern nach außen drücken. Kommen ein verlangsamter örtlicher Stoffwechsel, eine träge Lymphzirkulation und Wassereinlagerungen hinzu, wird die typische unregelmäßige Oberfläche sichtbar. Genau an diesen Faktoren setzt die Behandlung an.

Verwendet wird eine individuell zusammengestellte Mischung, die je nach Befund Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und pflanzliche Extrakte enthalten kann. Die Wirkstoffe sollen die Mikrozirkulation verbessern, den Lymphabfluss unterstützen und die Aktivität der Zellen im behandelten Areal erhöhen. Da die Substanzen örtlich abgegeben werden, bleibt die benötigte Menge klein und die Wirkung auf das Behandlungsgebiet begrenzt.

Die Cellulite-Mesotherapie ist kein Verfahren zur Gewichtsreduktion und kein Ersatz für eine Fettabsaugung. Sie zielt auf das Erscheinungsbild der Hautoberfläche in einem umschriebenen Bereich, nicht auf das Körpergewicht.

In welchen Fällen wird sie eingesetzt?

Sichtbare Cellulite an Oberschenkeln und Gesäß. Das häufigste Anwendungsgebiet. Am besten spricht ein Gewebe an, das noch elastisch ist und bei dem die Unregelmäßigkeit vor allem im Stehen oder beim Zusammendrücken der Haut auffällt.

Wassereinlagerungen und Schweregefühl. Wenn Beine gegen Abend anschwellen und sich schwer anfühlen, steht oft eine träge Lymph- und Venenzirkulation im Vordergrund. Die Behandlung wird hier begleitend geplant.

Umschriebene Fettpolster. Kleine, hartnäckige Areale an Hüfte, Innenseite der Oberschenkel oder Bauch, die sich durch Ernährung und Bewegung kaum verändern.

Leichte Erschlaffung der Haut. Bei geringfügig nachlassender Spannkraft kann die Mesotherapie als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss ist sie nicht das geeignete Verfahren.

Welche dieser Punkte im Vordergrund stehen, entscheidet über die Zusammensetzung der Mischung, die Zahl der Sitzungen und darüber, ob ein anderes Verfahren sinnvoller wäre. Diese Einschätzung erfolgt in der Zen Poliklinik im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung.

Wie läuft die Behandlung ab?

Untersuchung und Planung. Erfasst werden der Hautbefund, der Grad der Cellulite, Vorerkrankungen, Allergien, eingenommene Medikamente und bisherige Behandlungen. Erst danach werden Areal, Mischung und Sitzungsabstände festgelegt.

Vorbereitung. Das Areal wird gereinigt und desinfiziert. Auf Wunsch kann eine betäubende Creme aufgetragen werden, die etwa 20 bis 30 Minuten einwirkt.

Injektionen. Mit einer sehr feinen Nadel oder einem Injektionsgerät werden zahlreiche kleine Depots im Abstand von etwa ein bis zwei Zentimetern gesetzt. Eine Sitzung dauert je nach Größe des Areals ungefähr 20 bis 40 Minuten. Die meisten Behandelten beschreiben ein kurzes Stechen oder Brennen.

Nach der Sitzung. Leichte Rötung, kleine Quaddeln und gelegentlich blaue Flecken sind normal und bilden sich innerhalb weniger Tage zurück. Am Behandlungstag sollten Sauna, heiße Bäder, Solarium und intensiver Sport vermieden werden; empfohlen werden ausreichend Trinken und leichte Bewegung.

Sitzungsplan. Üblich ist eine Serie von mehreren Sitzungen in wöchentlichem bis zweiwöchentlichem Abstand. Die genaue Anzahl richtet sich nach Befund und Ansprechen und wird während der Serie überprüft.

Für wen ist sie nicht geeignet?

Die Cellulite-Mesotherapie gilt als risikoarmer Eingriff, ist aber nicht für alle geeignet:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Bekannte Allergie gegen einen der verwendeten Bestandteile
  • Aktive Infektion, Ekzem oder offene Wunde im Behandlungsareal
  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Nicht eingestellter Diabetes sowie schwere Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen
  • Aktive Krebserkrankung oder laufende Behandlung mit Immunsuppressiva
  • Neigung zu Wulstnarben im geplanten Areal

Teilen Sie vor der Sitzung alle eingenommenen Medikamente, bekannte Allergien und bestehende Erkrankungen mit. Auch pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel gehören dazu, da einige die Blutungsneigung erhöhen können.

Wann werden Veränderungen sichtbar?

Die Wirkung baut sich schrittweise auf. In den ersten Sitzungen bemerken viele zunächst ein leichteres Gefühl in den Beinen und eine geringere Schwellungsneigung — das hängt vor allem mit der verbesserten Zirkulation zusammen und sagt noch wenig über die spätere Hautstruktur aus.

Veränderungen der Oberfläche zeigen sich in der Regel erst im weiteren Verlauf der Serie und entwickeln sich nach deren Abschluss noch einige Wochen weiter. Wie deutlich sie ausfallen, hängt vom Ausgangsbefund, vom Gewebe, vom Alter, von hormonellen Faktoren und von Gewohnheiten wie Bewegung, Trinkmenge und langem Sitzen ab. Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich daher nicht vorhersagen.

Cellulite ist zudem eine strukturelle Eigenschaft des Gewebes und kein einmalig abschließbarer Zustand. Ohne begleitende Bewegung und ohne Auffrischungssitzungen kann sich das Erscheinungsbild mit der Zeit wieder dem Ausgangszustand annähern.

Kombination mit anderen Anwendungen

Die Mesotherapie wird selten isoliert geplant. Bei umschriebenen Fettpolstern wird sie häufig mit apparativen Verfahren kombiniert, etwa mit Kryolipolyse zur Reduktion des Fettvolumens oder mit Onda Coolwaves, das gezielt auf das Unterhautgewebe wirkt. Steht die Muskelspannung im Vordergrund, kann Schwarzy ergänzend eingesetzt werden. Bei stärker abgegrenzten Fettdepots kommt auch die Injektionslipolyse in Betracht.

Welche Reihenfolge und welche Abstände sinnvoll sind, wird im Rahmen der Untersuchung festgelegt. Zwei Verfahren am selben Tag im selben Areal sind nicht immer sinnvoll.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Nadeln sind sehr fein und dringen nur wenige Millimeter ein. Die meisten beschreiben ein kurzes Stechen oder Brennen. Auf Wunsch kann vorab eine betäubende Creme aufgetragen werden.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Üblich ist eine Serie mehrerer Sitzungen in wöchentlichem bis zweiwöchentlichem Abstand. Die genaue Zahl richtet sich nach dem Befund und wird während der Serie angepasst.
Nimmt man dadurch ab?
Nein. Die Mesotherapie zielt auf ein umschriebenes Areal und das Erscheinungsbild der Haut, nicht auf das Körpergewicht. Eine Gewichtsabnahme erfordert Ernährung und Bewegung.
Kann ich danach direkt zur Arbeit?
Ja, eine Ausfallzeit ist nicht vorgesehen. Leichte Rötung oder kleine Quaddeln können einige Stunden sichtbar bleiben, gelegentlich auch ein blauer Fleck über einige Tage.
Wann darf ich wieder Sport treiben oder in die Sauna?
Intensiver Sport, Sauna, heiße Bäder und Solarium sollten am Behandlungstag vermieden werden. Leichte Bewegung wie Spazierengehen ist erwünscht.
Bleibt das Ergebnis dauerhaft?
Cellulite ist eine strukturelle Eigenschaft des Gewebes. Ohne Bewegung, ausreichende Trinkmenge und gelegentliche Auffrischungssitzungen kann sich das Erscheinungsbild mit der Zeit wieder verändern.
Kann die Behandlung in der Schwangerschaft durchgeführt werden?
Nein. In Schwangerschaft und Stillzeit wird die Mesotherapie nicht durchgeführt.