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Özel Zen Poliklinik

Körperformung

Onda Coolwaves

Eine Mikrowellen-Anwendung, die ihre Energie gezielt im Fettgewebe freisetzt und dabei die Hautoberfläche durch ein integriertes Kühlsystem schont – ohne Schnitt, ohne Ausfallzeit.

Onda Coolwaves Anwendung in der Zen Poliklinik

Was ist Onda Coolwaves und wie wirkt es?

Onda Coolwaves ist ein medizinisches Gerät, das mit Mikrowellen im Bereich von etwa 2,45 GHz arbeitet. Diese Frequenz hat eine physikalische Eigenschaft, auf der das gesamte Verfahren beruht: Sie wird bevorzugt von Geweben mit niedrigem Wassergehalt aufgenommen – und genau das ist Fettgewebe. Haut und die darunterliegende, wasserreiche Bindegewebsschicht absorbieren deutlich weniger Energie.

Dadurch entsteht die Wärme nicht an der Oberfläche und wandert nach innen, sondern sie entsteht direkt in der Fettschicht. Die sogenannten Coolwaves erreichen die Zielschicht, während die Behandlungsköpfe die Haut gleichzeitig aktiv kühlen. Die Hautoberfläche bleibt so in einem angenehmen Temperaturbereich, während in der Tiefe die für die Wirkung nötige Temperatur erreicht wird.

Im Fettgewebe führt die Erwärmung dazu, dass die Membran der Fettzellen durchlässig wird und ihr Inhalt austritt. Dieses freigesetzte Material wird anschließend über das Lymphsystem und den natürlichen Stoffwechsel abtransportiert – ein Vorgang, der sich über Wochen erstreckt. In der darüberliegenden Bindegewebsschicht regt die Wärme zusätzlich die Kollagenfasern an, was zu einer allmählichen Straffung der Haut beitragen kann.

Diese Doppelwirkung – Abbau von Fettvolumen und Straffung des Bindegewebes – ist der Grund, weshalb Onda Coolwaves besonders häufig bei Cellulite eingesetzt wird. Cellulite entsteht nicht allein durch Fett, sondern durch das Zusammenspiel von Fettkammern und der bindegewebigen Struktur, die sie umgibt.

Behandlungskopf des Onda Coolwaves Geräts am Bauchbereich
Die Behandlungsköpfe kühlen die Hautoberfläche, während die Energie in der Fettschicht wirkt.

In welchen Fällen wird die Behandlung gewählt?

Hartnäckige Fettpolster. Bereiche, die trotz Ernährungsumstellung und Bewegung bestehen bleiben – typischerweise Bauch, Flanken, Reithosenbereich, Innenseiten der Oberschenkel und Oberarme. Onda Coolwaves ist eine Methode zur Konturierung einzelner Zonen, kein Verfahren zur Gewichtsreduktion.

Cellulite. Bei der Dellenbildung an Oberschenkeln und Gesäß wirkt die Anwendung auf beide beteiligten Ebenen: das Fettvolumen und die Festigkeit des Bindegewebes.

Erschlaffte Haut. Nach Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannung. Die Wärmewirkung im Bindegewebe kann hier zu einer sichtbaren Verbesserung der Hautstruktur beitragen, ersetzt aber keinen chirurgischen Eingriff bei ausgeprägtem Hautüberschuss.

Ergänzung zu anderen Methoden. Häufig wird Onda Coolwaves mit weiteren körperformenden Verfahren kombiniert, wenn Fettvolumen und Hautqualität gleichzeitig angesprochen werden sollen.

Wie läuft eine Sitzung ab?

Beratung und Analyse. Zu Beginn steht ein Gespräch über Ihre Erwartungen sowie eine Beurteilung des Behandlungsbereichs: Dicke der Fettschicht, Hautzustand, Ausprägung der Cellulite. Bestehende Erkrankungen und eingenommene Medikamente werden erfasst. Erst danach wird festgelegt, welche Zonen behandelt werden und wie viele Sitzungen sinnvoll sind.

Vorbereitung. Der Bereich wird markiert und ein Kontaktgel aufgetragen, das die gleichmäßige Übertragung der Energie ermöglicht.

Anwendung. Der Behandlungskopf wird in gleichmäßigen Bewegungen über die markierte Zone geführt. Spürbar ist dabei ein Wechsel aus Wärme in der Tiefe und Kühle an der Oberfläche. Die meisten Menschen empfinden die Sitzung als gut erträglich; eine Betäubung ist nicht erforderlich. Je nach Größe des Areals dauert eine Sitzung etwa 20 bis 40 Minuten.

Danach. Es ist keine Erholungszeit nötig. Der Alltag kann unmittelbar fortgesetzt werden. Empfohlen werden ausreichend Flüssigkeit und Bewegung, da der Abtransport des freigesetzten Materials über den Stoffwechsel erfolgt.

Anzahl und Abstände. Die Sitzungen werden üblicherweise im Abstand von zwei bis drei Wochen geplant. Wie viele Sitzungen im Einzelfall angesetzt werden, hängt vom Ausgangsbefund ab und wird bei der Untersuchung besprochen.

Für wen ist die Behandlung nicht geeignet?

Onda Coolwaves gilt als risikoarmes Verfahren, ist aber nicht für jede Person vorgesehen. Nicht angewendet wird sie unter anderem bei:

  • Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • Trägerinnen und Trägern von Herzschrittmachern oder anderen implantierten elektronischen Geräten
  • Metallimplantaten oder Füllmaterialien im geplanten Behandlungsbereich
  • akuten Hautinfektionen, offenen Wunden oder Ekzemen in der Zone
  • bekannten Gerinnungsstörungen oder unter Blutverdünnung ohne ärztliche Freigabe
  • Krebserkrankungen in Behandlung sowie schweren Erkrankungen von Leber oder Nieren
  • eingeschränktem Empfinden für Wärme im Behandlungsgebiet, etwa bei Nervenschädigungen

Bitte informieren Sie uns vor der Sitzung über alle Implantate, Vorerkrankungen und Medikamente. Diese Angaben entscheiden darüber, ob und in welcher Form die Anwendung durchgeführt werden kann.

Wann werden Ergebnisse sichtbar?

Die Veränderung tritt nicht sofort ein. Der Abbau des freigesetzten Fettmaterials erfolgt über den körpereigenen Stoffwechsel und braucht Zeit. Erste Unterschiede in Umfang und Hautbild werden meist einige Wochen nach der ersten Sitzung bemerkt.

Die deutlichste Entwicklung zeigt sich in der Regel nach Abschluss der geplanten Sitzungsfolge, wobei sich das Ergebnis über weitere Wochen noch verfeinern kann – die Kollagenbildung im Bindegewebe verläuft langsamer als der Fettabbau, weshalb die Straffung zuletzt sichtbar wird.

Das Ergebnis ist an einen stabilen Lebensstil gebunden. Die behandelten Fettzellen verlieren ihr Volumen, doch verbleibendes Fettgewebe kann bei deutlicher Gewichtszunahme wieder zunehmen. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind daher Voraussetzung für ein dauerhaftes Erscheinungsbild.

Kombination mit anderen Anwendungen

Onda Coolwaves lässt sich gut in einen umfassenderen Behandlungsplan einfügen. Bei abgegrenzten, gut abhebbaren Fettpolstern wird häufig ergänzend die Kryolipolyse eingesetzt, die über Kälte statt Wärme arbeitet. Steht das Hautbild bei Cellulite im Vordergrund, kann eine Cellulite-Mesotherapie die Durchblutung und den Lymphfluss zusätzlich unterstützen.

Soll neben der Kontur auch die Muskulatur angesprochen werden, kommt eine Kombination mit Schwarzy in Betracht. Welche Verfahren sich in Ihrem Fall sinnvoll ergänzen und in welcher Reihenfolge sie geplant werden, wird bei der Untersuchung festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Anwendung schmerzhaft?

Nein. Durch die Kühlung der Behandlungsköpfe bleibt die Hautoberfläche in einem angenehmen Bereich. Wahrgenommen wird meist ein tiefes Wärmegefühl. Sollte die Wärme unangenehm werden, wird die Einstellung während der Sitzung angepasst.

Muss ich nach der Sitzung pausieren?

Nein. Es gibt keine Ausfallzeit. Sie können den Tag normal fortsetzen, auch Sport ist möglich und aus Sicht des Stoffwechsels sogar sinnvoll.

Ersetzt Onda Coolwaves eine Fettabsaugung?

Nein. Es handelt sich um ein nicht-invasives Verfahren zur Konturierung einzelner Zonen. Bei größeren Fettvolumina bleibt die operative Behandlung eine eigenständige Methode mit anderem Wirkungsumfang.

Nehme ich durch die Behandlung ab?

Die Anwendung dient der Formung einzelner Bereiche, nicht der Gewichtsreduktion. Veränderungen zeigen sich eher im Umfang und im Hautbild der behandelten Zone als auf der Waage.

Welche Körperbereiche können behandelt werden?

Üblich sind Bauch, Taille und Flanken, Gesäß, Ober- und Innenschenkel sowie Oberarme. Welche Zonen bei Ihnen geeignet sind, wird im Rahmen der Analyse beurteilt.

Gibt es Nebenwirkungen?

Bei geeigneter Anwendung sind vorübergehende leichte Rötung oder Wärmegefühl im behandelten Bereich möglich; beides klingt in der Regel rasch ab. Über seltenere Reaktionen wird im Aufklärungsgespräch informiert.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das hängt von der Dicke der Fettschicht, dem Hautzustand und dem Behandlungsziel ab. Die Sitzungen werden meist im Abstand von zwei bis drei Wochen geplant; die genaue Zahl wird nach der Untersuchung festgelegt.