Zum Hauptinhalt springen

Özel Zen Poliklinik

Haartransplantation

PRP-Therapie (Plasmatherapie) bei der Haarbehandlung

Eine nicht-chirurgische Kopfhautbehandlung, bei der thrombozytenreiches Plasma aus dem eigenen Blut des Patienten injiziert wird, um die Haarfollikel zu aktivieren und das vorhandene Haar zu stärken.

PRP-Haartherapie in der Zen Poliklinik

Was ist PRP-Therapie (Plasmatherapie)?

Die PRP-Haartherapie (auch Plasmatherapie genannt) ist eine Methode zur Behandlung von Haarausfall durch die Injektion von thrombozytenreichem Plasma aus dem eigenen Blut des Patienten. Da körpereigenes Plasma verwendet wird, ist es besonders hypoallergen und sicher; Abstoßungsreaktionen treten nicht auf.

Das Verfahren basiert auf natürlichen Regenerationsfaktoren, die durch die Thrombozyten ausgelöst werden. Sie unterstützen die Geweberegeneration, die Durchblutung rund um die Haarfollikel und deren Funktion und tragen dazu bei, ruhende (telogene) Haarwurzeln zu reaktivieren.

Vorbereitung des thrombozytenreichen Plasmas für die PRP-Therapie
Das durch Zentrifugation aus dem eigenen Blut gewonnene thrombozytenreiche Plasma wird unmittelbar nach der Aufbereitung verwendet.

Welche Wirkungen werden mit der PRP-Therapie angestrebt?

  • Verlangsamter Haarausfall. Die erhöhte Zellaktivität rund um den Follikel trägt dazu bei, die Ausfallrate zu verringern.
  • Verbesserter Zustand der Kopfhaut. Die verbesserte Durchblutung unterstützt den allgemeinen Zustand der Kopfhaut.
  • Unterstützung der Kollagen- und Hyaluronsäuresynthese. Die Wachstumsfaktoren im Plasma beschleunigen die Gewebereparatur.
  • Unterstützung der Heilung in vernarbten Bereichen. Kann die Zellheilung bei Kopfhaut unterstützen, die durch eine Haartransplantation oder ein Trauma vernarbt ist.

In welchen Fällen wird sie eingesetzt?

Die PRP-Therapie wird häufig bei androgenetischer Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) sowohl bei Männern als auch bei Frauen in Betracht gezogen. Sie ist besonders sinnvoll in Bereichen, in denen der Follikel noch aktiv ist und die Ausdünnung noch nicht zu vollständiger Kahlheit geführt hat.

Zudem kann sie vor und nach einer Haartransplantation empfohlen werden, um das bestmögliche Ergebnis zu unterstützen – vor dem Eingriff zur Verbesserung des Kopfhautzustands, danach zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Wie wird die PRP-Therapie durchgeführt?

Die Behandlung dauert 40 bis 60 Minuten und wird vollständig in der Klinik durchgeführt. Dem Patienten werden aus der Vene etwa 80 ml Blut entnommen und in ein spezielles Röhrchen gegeben. Anschließend wird das Blut 15 Minuten lang zentrifugiert, wodurch das thrombozytenreiche Plasma von den übrigen Blutbestandteilen getrennt wird.

Das gewonnene Plasma wird mit feinen Nadeln in die Bereiche der Kopfhaut injiziert, die Ausdünnung oder Haarausfall zeigen. Die Injektion erfolgt oberflächlich und erzeugt eine mikroskopische Stimulation im Gewebe, die die Haarfollikel aktiviert und zur Normalisierung der Talgdrüsenaktivität beiträgt.

PRP-Injektion in die Kopfhaut mit feinen Nadeln
Das Plasma wird mit feinen Nadeln in die Bereiche der Kopfhaut injiziert, in denen Haarausfall oder Ausdünnung besteht.

Wann zeigen sich Ergebnisse, und wie lange halten sie an?

Da der Zyklus des Haarfollikels in Monaten gemessen wird, ist die durch PRP erwartete Veränderung schrittweise; nach den ersten Sitzungen sollte kein sichtbarer Unterschied erwartet werden. Meist wird zuerst eine Verringerung der Ausfallmenge bemerkt; Veränderungen bei Haardicke und -dichte werden erst später, meist innerhalb weniger Monate, sichtbar.

Bei geeigneten Patienten können die Ergebnisse zwei Jahre oder länger anhalten. Der Grad des Ansprechens ist individuell verschieden und hängt vom Alter, der Dauer des Haarausfalls, dem Grad der genetischen Veranlagung und eventuell begleitenden Erkrankungen ab.

Kombination mit anderen Anwendungen

Die PRP-Therapie verfolgt dasselbe Ziel wie Haarmesotherapie und Haar-Growth-Faktor-Behandlung – die Unterstützung der Zellaktivität rund um den Follikel. Welche Methode geeignet ist, wird in der Beratung anhand des Kopfhautzustands entschieden. Weitere Optionen finden Sie auf der Seite Haarbehandlungen.

Häufig gestellte Fragen

Ist die PRP-Therapie schmerzhaft?

Die Injektionen erfolgen mit feinen Nadeln; die meisten Patienten beschreiben ein leichtes Stechen. Bei erhöhter Empfindlichkeit kann vorab eine oberflächliche Betäubungscreme aufgetragen werden.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Gesamtdauer, einschließlich Blutentnahme, Zentrifugation und Injektion, beträgt 40 bis 60 Minuten. Alle Schritte werden in einem einzigen Termin abgeschlossen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Anzahl und Abstand der Sitzungen werden bei der Untersuchung anhand der Art des Haarausfalls und des Kopfhautzustands festgelegt. Eine genaue Zahl wird nach der Beratung bestimmt.

Wann kann ich nach der Behandlung wieder meinem Alltag nachgehen?

Nach der PRP-Therapie ist keine Ausfallzeit erforderlich; Sie können noch am selben Tag Ihren gewohnten Alltag fortsetzen. An den Einstichstellen kann für einige Stunden eine leichte Rötung auftreten.

Ersetzt die PRP-Therapie eine Haartransplantation?

Nein. PRP unterstützt vorhandene Haarfollikel; sie erzeugt kein neues Haar in Bereichen, in denen der Follikel vollständig verloren ist. Für solche Bereiche kommt eine Haartransplantation infrage.

Gibt es Nebenwirkungen?

Da das eigene Blut des Patienten verwendet wird, treten keine Abstoßungsreaktionen auf, und das Komplikationsrisiko ist gering. An der Einstichstelle können vorübergehend Rötung und Empfindlichkeit auftreten, die meist rasch abklingen.