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Özel Zen Poliklinik

Leistungen

Hautpflege

Klinische Anwendungen, die den Feuchtigkeitshaushalt, die Porenstruktur und die Erneuerungsrate der Haut ansprechen. Welches Verfahren infrage kommt, ergibt sich aus der Hautbeurteilung vor der Sitzung.

Klinische Hautpflege in der Zen Poliklinik

Was bedeutet klinische Hautpflege?

Bei Hautpflege denken die meisten an die tägliche Abfolge zu Hause: reinigen, Tonic auftragen, eincremen. Klinische Hautpflege übernimmt eine andere Aufgabe. Hier werden Wirkstoffe und Geräte in einer Konzentration und Intensität eingesetzt, die die Barrierefunktion, die Talgproduktion und die Zellerneuerung der Haut unmittelbar beeinflussen – unter kontrollierten Bedingungen und nach einer vorherigen Beurteilung.

Der Unterschied liegt in der Dosierung und der Kontrolle. Produkte für den Hausgebrauch enthalten Wirkstoffe in einer Konzentration, die für die tägliche Anwendung gedacht ist. Die in der Klinik verwendeten Säuremischungen, mechanischen Reinigungsaufsätze oder mikronadelbasierten Systeme greifen dagegen messbar in die oberen Hautschichten ein. Deshalb müssen Hauttyp, aktuelles Anliegen und eingenommene Medikamente vorher bekannt sein.

Diese Seite ist die Übersicht über die Hautpflegeverfahren, die in der Zen Poliklinik angeboten werden. Jedes Verfahren beantwortet eine andere Fragestellung; welches für Sie das richtige ist, klärt sich in einem Gespräch nach der Hautbeurteilung.

Wie wird der Bedarf der Haut bestimmt?

Der erste Schritt zur richtigen Auswahl ist eine genaue Beschreibung des aktuellen Hautzustands. In der Beurteilung wird üblicherweise auf folgende Punkte geachtet:

  • Hauttyp. Trocken, fettig, Mischhaut oder empfindlich. Bei fettiger Haut stehen verstopfte Poren im Vordergrund, bei trockener Haut eher eine geschwächte Barriere und Schuppung.
  • Vorrangiges Anliegen. Mitesser, ein matter und fahler Teint, Aknenarben, Pigmentflecken, feine Linien oder ein allgemein müdes Hautbild – jedes weist auf einen anderen Ansatz hin.
  • Toleranz der Haut. Bei einer Haut, die zu Rötungen neigt und schnell gereizt reagiert, wird statt abtragender Verfahren mit beruhigenden und unterstützenden Anwendungen begonnen.
  • Verwendete Produkte und Medikamente. Retinoide, säurehaltige Produkte oder die Einnahme von Isotretinoin verändern sowohl die möglichen Verfahren als auch die einzuhaltenden Wartezeiten.
  • Jahreszeit und Sonnenexposition. In Phasen mit starker Sonneneinstrahlung werden manche Anwendungen verschoben oder die Abstände zwischen den Sitzungen vergrößert.
Hautanalyse und Beurteilung vor der Anwendung
Die Auswahl des Verfahrens erfolgt erst nach der Beurteilung des aktuellen Hautzustands.

Die Verfahren in der Zen Poliklinik

Die Einzelheiten jeder Anwendung stehen auf der jeweils eigenen Seite. Die folgenden kurzen Beschreibungen sollen Ihnen helfen zu entscheiden, welche Seite für Sie relevant ist.

Welches Anliegen führt zu welcher Seite?

Verstopfte Poren und ein matter Teint sprechen für Anwendungen mit Schwerpunkt Tiefenreinigung; Hydrafacial und die medizinische Hautpflege gehören in diese Gruppe.

Eine raue Oberfläche mit sichtbarer Ansammlung abgestorbener Zellen führt eher zu enzym- und säurebasierten Peeling-Optionen.

Empfindliche, schnell gerötete Haut wird zunächst mit nicht abtragenden, beruhigenden Anwendungen behandelt; die Intensität wird je nach Reaktion der Haut schrittweise erhöht.

Steht die Struktur und der Hautton im Vordergrund, wird statt einer einzelnen Sitzung ein Programm über mehrere Termine aufgebaut.

Diese Zuordnungen sind keine feste Einteilung, sondern ein Rahmen zur Orientierung. Dasselbe Anliegen kann bei unterschiedlicher Haut ein anderes Verfahren erfordern.

Wie wird eine Sitzung geplant?

Beurteilung. Hauttyp, Beschwerden, frühere Anwendungen und die verwendeten Produkte werden besprochen. Wird dieser Schritt übersprungen, lässt sich nicht sagen, ob eine Anwendung für die Haut geeignet ist.

Auswahl des Verfahrens. Je nach vorrangigem Ziel wird eine einzelne Anwendung oder ein Programm aus mehreren aufeinander folgenden Anwendungen festgelegt.

Durchführung. Die Dauer richtet sich nach dem Verfahren; die meisten Pflegeanwendungen liegen zwischen 30 und 60 Minuten.

Nachsorge und Kontrolle. Nach der Sitzung werden Hinweise zur Feuchtigkeitspflege und zum Sonnenschutz gegeben. Zeitpunkt und Intensität der nächsten Sitzung richten sich danach, wie die Haut reagiert hat.

Für wen ist eine Anwendung nicht geeignet?

Die meisten klinischen Hautpflegeanwendungen sind risikoarm, in bestimmten Situationen müssen sie jedoch verschoben oder ganz unterlassen werden:

  • Aktive Infektionen, Herpesbläschen oder offene Wunden im Behandlungsbereich
  • Ekzem oder Schuppenflechte in einer akuten Schubphase
  • Einnahme von Medikamenten, die die Haut dünner und empfindlicher machen – allen voran Isotretinoin
  • Kürzlich durchgeführte Laserbehandlungen, tiefe Peelings oder vergleichbare Eingriffe
  • Bekannte Allergien gegen Inhaltsstoffe der verwendeten Produkte
  • Schwangerschaft und Stillzeit – manche Inhaltsstoffe und Anwendungen werden in dieser Zeit nicht eingesetzt

Teilen Sie vor der Sitzung mit, welche Medikamente und Hautpflegeprodukte Sie verwenden und ob Allergien bekannt sind. Nennen Sie auch kürzlich durchgeführte Behandlungen; unter Umständen ist eine Wartezeit einzuhalten.

Wann werden Ergebnisse sichtbar?

Bei reinigungsbetonten Anwendungen wirkt die Haut meist schon am selben Tag frischer und glatter. Dieser Effekt hält einige Tage an und ist mit einer einzelnen Sitzung nicht dauerhaft.

Veränderungen an Hautstruktur, Hautton und Porenbild entwickeln sich dagegen kumulativ. Sie schreiten über die in festen Abständen wiederholten Sitzungen hinweg schrittweise voran und lassen sich in der Regel ab der Mitte einer Serie beurteilen.

Wie lange ein Ergebnis erhalten bleibt, hängt maßgeblich von der Pflege zu Hause ab. Regelmäßiger Sonnenschutz sowie ein zum Hauttyp passender Reiniger und eine passende Feuchtigkeitspflege beeinflussen die Dauer des in der Klinik erreichten Effekts unmittelbar.

Kombination der Anwendungen

Hautpflegeanwendungen werden häufig nicht einzeln, sondern einander ergänzend geplant. Nach einer reinigungsbetonten Anwendung einen beruhigenden Schritt anzuschließen oder in der Zeit nach einem Peeling die Feuchtigkeitsversorgung zu unterstützen, sind übliche Kombinationen.

Nicht jede Anwendung lässt sich jedoch mit jeder anderen in derselben Sitzung verbinden. Mehrere abtragende Verfahren am selben Tag können die Haut übermäßig belasten. Reihenfolge und Abstände werden deshalb bei der Planung des Programms festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte eine Hautpflegesitzung stattfinden?
Das hängt vom Verfahren und vom Hauttyp ab. Bei reinigungsbetonten Anwendungen ist eine Wiederholung im Abstand von einigen Wochen verbreitet; bei intensiveren Anwendungen wird der Abstand größer. Die Häufigkeit wird an die Reaktion der Haut angepasst.
Ich komme zum ersten Mal – welches Verfahren soll ich wählen?
Sie müssen sich vorab nicht festlegen. In der Beurteilung vor der Sitzung wird der Zustand Ihrer Haut besprochen und das passende Verfahren gemeinsam bestimmt.
Kann ich danach direkt in den Alltag zurück?
Bei den meisten Pflegeanwendungen ist keine Wartezeit nötig. Bei Anwendungen mit Peeling können für einige Tage leichte Rötung oder Schuppung auftreten; die Planung wird darauf abgestimmt.
Darf ich geschminkt kommen?
Ja, die Sitzung beginnt mit der Reinigung der Haut. Nach der Sitzung wird jedoch empfohlen, für einige Stunden auf Make-up zu verzichten.
Werden die Anwendungen auch bei Männern durchgeführt?
Ja. Für Themen wie eingewachsene Haare und Reizungen im Bartbereich oder verstopfte Poren bei fettiger Haut wird der Behandlungsplan nach derselben Logik aufgebaut.
Soll ich meine Produkte zu Hause weiter verwenden?
Nach der Sitzung kann es nötig sein, einige Produkte für ein paar Tage auszusetzen – besonders säure- und retinoidhaltige. Wann Sie welches Produkt wieder verwenden können, wird Ihnen im Anschluss an die Anwendung gesagt.